Kleines Brevier zum Thema Ausstellung Hunde, die auf Ausstellungen präsentiert werden sollen sind möglichst gut auf dieses Ereignis vorzubereitet, indem sie lernen: - sich sicher in größeren Menschen- und Hundegruppen zu bewegen - unbeeindruckt von lauten Geräuschen oder räumlicher Enge z.B. in Messehallen zu sein - in einer Transportbox zu “chillen” (ein gutes Training z.B. auch für Hotelaufenthalte!) - andere Hunde direkt vor, hinter oder neben sich zu ignorieren und - sich trotz all dem Trubel und aufgeregten Menschen freudig und aufmerksam zu präsentieren Außerdem sollten sie - rassetypisch zurechtgemacht (also von Hand getrimmt!) sein - an einer sehr (!) dünnen Vorführleine fast frei an der linken Seite des Vorführers laufen - sich vom Richter am ganzen Körper anfassen lassen und - die Zahnkontrolle durch eine ihnen fremde Person akzeptieren Der Richter beurteilt die Anatomie, das Gangwerk und das Wesen des Hundes im Hinblick auf den Rassestandard mit Formwertnoten: - “vorzüglich”        (V)  erhält ein Hund, der möglichst dicht am Standard ist    (nobody is perfect...) - “sehr gut”         (SG) bedeutet hohe Qualität mit wenigen abweichenden Punkten - “ gut”                (G)  erhält ein Hund, der anch Ansicht des Richters deutliche Fehler hat - “genügend”      (GDG) wünscht sich niemand, der erfolgreich ausstellen möchte... - “disqualifiziert” (DISQ)   gruselig - hat der Hund geknurrt / gebissen oder war er / sie sichtbar krank??? Bewertet werden die Hunde, getrennt nach Rüden und Hündinnen, in Klassen: - in der Veteranenklasse, wenn sie älter als 8 Jahre sind - in der Jugendklasse, wenn sie 9 - 18 Monate alt sind - in der Zwischenklasse, wenn sie 15 - 24 Monate alt sind - in der Offenen Klasse, wenn sie älter als 15 Monate sind - in der Championklasse, wenn sie älter als 15 Monate sind und bereits einen Championtitel erworben haben Die Austellungen haben unterschiedliche “Wertigkeiten”: - “kleine” Klubschauen für Terrier, hier werden “nur” Klub- und VDH CAC vergeben - schwierig genug 1. zu werden!!! - “größere” Nationale Ausstellungen - das VDH CAC zählt ähnlich dem der - “großen” Internationalen Ausstellungen, jedoch ohne das wichtige CACIB für den Internationalen Championtitel - und siehe unten: Tagestitel - die jeder gerne hätte! “CAC” - die Championanwartschaft bekommt der 1. platzierte und /oder “V”-bewertete Hund, also: der beste Veteran “Vet-CAC” der beste Jungrüde / die beste Junghündin “J-CAC” der beste Rüde / die beste Hündin aus den 3 “Erwachsenen”-Klassen (15 Monate und älter) “BOB” - Best of Breed - auf deutsch: der rassebeste Hund wird aus den jeweils besten Rüden / Hündinnen der o.a. Klassen ermittelt und vertritt seine Rasse im letzten Wettbewerb am Tag der Ausstellung (bei Terriern können das bis zu 30 sein!), dem “BIS” - Best in Show - das ist das “Sahnehäubchen” und sehr selten für Cairns, die sich dann am Ende eines langen Ausstellungstages noch frei fröhlich und motiviert zeigen müssen... “CACIB” - die Anwartschaft für den Internationalen Championtitel wird nur auf internationalen Ausstellung des VDH / der FCI  an erwachsene Hunde vergeben Für den Jugendchampion VDH genügen 3 CAC`s z.T. von Internationalen Ausstellungen Für den Jugendchampion KfT (Klub für Terrier) werden 4 CAC`s benötigt Für den Deutschen Champion KfT / VDH sind 5 CAC`s erforderlich, wobei zwischen der 1. und der letzten Anwartschaft 1 Jahr und 1 Tag vergangen sein müssen Für den Internationalen Champion muss der Hund 4 CACIB`s in 3 verschiedenen Ländern ebenfalls mit dem zeitlichen Abstand gewinnen Für den Veteranen-Champion werden 3 Anwartschaften für Hunde älter als 8 Jahre benötigt Tagestitel, wie z.B. der Europasieger - Bundessieger - Weltsieger - FCI Winner werden an die gewinnenden Hunde auf den mit hohen Meldezahlen meist gut besuchten Internationalen Ausstellungen vergeben.  
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